UNSER HOF
Die Geschichte
4. Generation Ladwirtschaft Johansson
Im Jahr 1871 kam unser Vorfahre, Sven Aaron Johansson, wegen schlechter wirtschaftlicher Lage in Schweden nach Deutschland. Erster Wohnsitz war in Scharmbeck wo Landwirtschaft betrieben wurde. Schon damals wurden Produkte, Gemüse, Eier und ab und zu ein Schwein, zum Markt nach Hamburg geliefert.
Der 1882 geborene Sohn, Adolf Johansson, heiratete nach Tangendorf in den heutigen Wiehweg. Hauptberuf war ebenfalls die Landwirtschaft. Die Marktlieferung nach Harburg wurden weiterhin durchgeführt. Im Jahr 1908 wurde mit Heinrich Vick aus Pattensen das Viegeschäft Vick & Johansson gegründet und der Handel ausgebaut.
1930 wurde die Hofstelle Tangendorf 8, jetzt Dorfstr. 5, von Familie Rudolf Neven gekauft. Das alte Gebäude wird durch einen Neubauersetzt und 1932 bezogen.
Nach dem Krieg stieg der 1922 geborene Sohn, Adolf Johansson, in den Handel und der Landwirtschaft mit ein.

1975 wurde die Partnerschaft mit Familie Vick aus Pattensen beendet. Die Landwirtschaft wuchs im Laufe der Jahrte in der Fläche und auch in der Anzahl der Tiere (Schweine & Rinder). Es wurde der Kuhstall von Hermann Meyer mit dazugehörigem Grünland gepachtet, um die Kuhanzahl unterzubringen.
1987 übernahm der 1947 geborene Adolf Johansson den Viehandel und den landwirtschaftlichen Betrieb.
Der 1970 geborene Sohn, Sven Adolf Johansson, wurde nach beendeter Lehre in den Betrieb aufgenommen. Nach Absprachen zwischen Vater, Adolf, und Sohn, Sven Adolf, über die betriebliche Zukunft, wurde ein Neubau eines Kuhstalls im Außenbereich geplant. Diese Planung dauerte von 1989 bis 1993, bis sämtliche Bedingungen und Auflagen geklärt waren. 1994 konnte der Neubau im Wiehweg bezogen werden.
Sven Adolf und Nachbar Friedrich-Wilhelm Putensen belegten den Stall als Betriebsgemeinschaft.
2009 verstarb F.-W. Putensen und Sven Adolf wurde alleiniger Bewirtschafter.
Nachfolger Sven Ole Johansson wurde 1994 geboren und nach beendertere Lehre Mitarbeiter bei seinem Vater.
Im April 2020 übernahm Sven Ole den Betrieb als alleiniger Bewirtschafter und Eigentümer.


In dem ersten Jahr haben wir uns dazu entschlossen, den Tieren mehr Tageslicht und Luft zu geben, in dem wir die Seiten des Stalls großzügig entfernt und Strohbuchten erstellt haben. So erhalten unsere Tiere natürlichen Witterungsverhältnissen auch im Stall.
Des Weiteren behalten wir nun unsere Bullenkälber, da wir für den Verkauf oft nicht einen Euro bekommen haben.
Die Kälber werden bei uns nicht mehr enthornt und dürfen mindestens 24 Stunden bei der Mama bleiben.
Auch ein Logo, ein Gesicht, brauchten wir und haben dieses Logo entwickelt. Wir sind sehr stolz darauf und finden, dass es eine perfekte Mischung aus der aktuellen Zeit und Historie ist.
Nach nur einem Jahr Bewirtschaftung, kam nun der große Wandel, weil die dauerhaft niedrigen Milchpreise die Kosten längst nicht decken und die Futterkosten immens gestiegen sind:
wir machen Heumilch!
Seit September 2021 haben wir auch das EU-Gütesiegel g.t.S. und somit ein Qualitätsmerkmal sowie -standard für unsere hochwertige Milch!
Im selben Monat haben wir uns das erste Mal an Heumilchkäse in vier Sorten probiert:
- pur
- italienisch
- Bockshornklee
- Paprika & Knobi
Wir werden einen Schritt nach dem anderen gehen und hoffen, dass ihr uns dabei begleitet und unterstützt!

100% LIEBE
100% LEIDENSCHAFT
100% BERUFUNG
Seit Juni 2021 haben wir auf Heumilch umgestellt und ermöglichen unseren Tieren eine der natürlichsten Fütterung.
Nach und nach möchten wir den Stall modernisieren und auf den aktuellen Standard bringen. Dies benötigt jedoch Zeit und Geld. Zwichenzeitlich bringen wir mit kleinen Dingen, wie z.B. Heuball, Spieligel, Schrubberbürste und Kuhbürste, mehr Spiel- und Wohlfühlmomente in den Stall.